Joachim Westerbarkey & Christoph Jacke: Pop im Kopp Ein Vorschlag zur Image-Analyse eines schwer fassbaren Phänomens zwischen Fakt, Fiktion und Fake

Abstract
Weil es keinen Konsens darüber gibt, was Pop(kultur) genau ist, sollte man Pop als das definieren, was Menschen darunter verstehen und wie sie sich mit anderen darüber verständigen. Maßgeblich dafür sind die Images der Popmusik und ihrer Akteure, die aus Selbstdarstellungen, eigenen Beobachtungen, Erzählungen und Medienangeboten resultieren. Wer der Popkultur immer noch Trivialität bescheinigt, übersieht, dass Triviales Kommunikation erleichtert und dass das die enorme Kreativität von Popakteuren und ihr Spiel mit verschiedenen Realitäten alles andere als trivial sind. Um die hohe Varianz möglicher Pop-Images von Musikern und Publika, Veranstaltern und Journalisten, Fans und Kritikern zu erfassen, wird ein empirisches Instrument entworfen, mit dem man die Zuschreibung von Merkmalen darstellen und vergleichen kann. Als Anregung dazu diente die Lektüre diverser Programm- und Pressetexte zu Pop-Ikonen, Pop-Epigonen und Musikveranstaltungen.

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