4/2021 – Offenes Heft

herausgegeben von Erik Koenen, Christina Krakovsky, Maria Löblich, Mike Meißner & Hendrik Michael

  • Julia Gül Erdogan: Datenschleuderer und Hackerpostler. Hackernewsletter in der Bundesrepublik Deutschland in den 1980er Jahren
  • Daria Gordeeva: Deutsche Einheit im Film. Öffentlich-Rechtliche, Netflix und Kampf um Deutungshoheit
  • Sabine H. Thöle: „Der Bluff wirkte – ich galt jahrelang für einen Mann“. Über Martha Maria Gehrke, Journalistin der Weltbühne 1918-1933, und ihre Pseudonyme Vanna Brenner, M.M. Gehrke und Hans Glenk
  • Jonathan D. Fitzgerald: The Continuous Line. Visualizing the History of American Literary Journalism

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3/2021 – Revolution und Medien

herausgegeben von Christina Krakovsky & Erik Bauer

  • Ricarda Drüeke & Elke Zobl: Alternative Medien und digitalisierte Gegenöffentlichkeiten
  • Michael N. Goddard: What was Guerrilla Media? From Armed Struggle to Guerrilla Television and Punk DIY Practices
  • Brigitte Geiger: AUF und an.schläge, Frauensolidarität, fiber und Co. Zu Entwicklungen feministischer (Print-)Medien in Österreich im Kontext der zweiten (und dritten) Frauenbewegung
  • James Edwards, Diotima Bertel, Fiona Seiger & Jochen Resch: Ethische Überlegungen zur Forschung mit vulnerablen Gruppen. Ein Leitfaden für Forscherinnen und Praktikerinnen

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Call for Papers: Europäische Geschichte(n) des Auditiven / European History(s) of the Auditory

medien & zeit 3/2023

Herausgeber*innen: Gaby Falböck, Norbert Feldinger, Fritz Hausjell, Christina Krakovsky

Einreichung von Abstracts: 31. Mai 2022
Einreichung von Full Papers: 31. November 2022
Veröffentlichung der Ausgabe: Frühestens in Ausgabe 3 von 2023
Einreichungen bitte per email: cfp@medienundzeit.at

CfP mz 2023-3 EN.pdf
CfP mz 2023-3 DE.pdf

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Assimina Gouma & Johanna Dorer: Intersektionalität als (neues) Paradigma in der Kommunikationswissenschaft

Entwicklung und empirische Befunde

In der feministischen Theoriebildung ist die intersektionale Betrachtung sozialer Prozesse
durch kritische Beiträge von Frauenbewegungen – vor allem Schwarzen Feminist_innen – eingefordert worden. Der Beitrag zeichnet die Genealogie dieser Entwicklung und die Ausdifferenzierung intersektionaler Überlegungen nach. In der feministischen Kommunikationswissenschaft werden intersektionale Zugänge zunehmend wichtig und auf sämtliche Ebenen des gesellschaftlichen Kommunikationsprozesses angewandt. Methodisch stellen intersektionale empirische Projekte allerdings auch eine erhebliche Herausforderung dar.

Ljubomir Bratić: Kurze Geschichte der Printmedien von und für MigrantInnen aus Jugoslawien in Österreich

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Printmedien von und für MigrantInnen
aus Jugoslawien in Österreich. Die Wirkungs- und Entstehungslinien dieser Medien werden
in einem historisch genealogischen Verfahren dargestellt. Zudem werden exemplarische und punktuelle Einblicke in deren Inhalte gegeben und damit die Veränderungen in der Ausrichtung der Zeitschriften illustriert. Die Medien werden als Teil eines komplexen Prozesses der Migration verstanden, eines der sich permanent in mehrere Felder und Zusammenhänge (Herkunftsstaat, Aufnahmestaat und persönliche Biographien von HerausgeberInnen aus dem Kreis der MigrantInnen in Österreich) entfaltet. Diese Zeitschriften sind Plattformen auf denen die laufenden Fragestellungen innerhalb der Community diskursiv bearbeitet werden und, in der Retrospektive die Versuche Wirksamkeiten zu entfalten, nachvollziehbar machen.

Anna Wagner, Susanne Kinnebrock & Manuel Menke: Vulnerabilität am Lebensende

Mediale Debatten und lebensweltliche Vorstellungen

Der Umgang mit Vulnerabilität am Lebensende und in finalen Phasen der Pflegebedürftigkeit
ist alltägliche Herausforderung im Leben vieler Menschen – und steht zunehmend auch im
Mittelpunkt öffentlicher Debatten und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Vorstellungen
und Bilder eines würdevollen Sterbens und Gepflegtwerdens, einer von Fürsorge geprägten
Angewiesenheit oder eines einsamen Dahinsiechens werden (massen-)medial verhandelt und konstruiert. Mediendarstellungen von Tod, Sterben und Pflegebedürftigkeit schlagen sich auch auf individueller Ebene in den Lebenswelten von Menschen und in ihrem Bestreben nieder, antizipative Regelungen für finale Lebensphasen zu treffen (Advance Care Planning). In diesem Beitrag werden die Ergebnisse von vier Studien eines mehrjährigen Forschungsprojekts vorgestellt, in dem die medialen Debatten und individuellen Vorstellungen zu (der Vulnerabilität in) finalen Lebensphasen beforscht wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Vulnerabilität sowohl in den Massenmedien als auch in den Vorstellungs- und Entscheidungswelten der Bürger*innen ambivalent wahrgenommen wird und die medialen Argumentationsmuster offenbar auch die lebensweltlichen Vorstellungen prägen.

Call for Papers: Offenes Heft | Open Issue 2021

CfP: Offenes Heft | Open Issue 2021

Herausgeber*innen | Editors: Erik Koenen (Bremen), Christina Krakovsky (Wien), Mike Meißner (Fribourg), Hendrik Michael (Bamberg), Bernd Semrad (Wien)
Gastherausgeberin: Maria Löblich (Freie Universität Berlin)

Deadline for Extended Abstracts (10.000 characters): 31. Mai 2021

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Heft 2/2020 – Technik und Mensch. Vorstellungen vom Mensch-Sein in und durch Technologien

herausgegeben von Diotima Bertel & Julia Himmelsbach

  • Editorial: Diotima Bertel & Julia Himmelsbach
  • Mona Singer: Was vom Transhumanismus übrigbleibt. Virus, Naturbeherrschung und Technikphilosophie
  • Kevin Liggieri: Non-Linearity and the Problem of Formulizing “the Human”
  • Wolfgang Pensold: Die Jagd auf Hawley Harvey Crippen, oder: Die Entdeckung des Live-Moments
  • Julia Himmelsbach, Diotima Bertel & Manfred Tscheligi: Questioning the User-Researcher Dichotomy. Situatedness of Knowledge and Power Structures in Research on Technology
  • Katrin Kühnert: AutorInnen-Autorität und literarische Tabubrüche im Holocaust-Diskurs Fiktive Zeugnisliteratur aus TäterInnenperspektive als Herausforderung für die deutschsprachige Rezeption
  • Rezensionen

Heft 1/2020

Von der Nachrichtenpräsentation zum Datenjournalismus. Zeitungsdesign, Informationsdesign, Nachrichtenvisualisierung

herausgegeben von Astrid Blome

  • Editorial: Astrid Blome
  • Lisa Bolz: Nachrichtenpräsentation im 19. Jahrhundert
  • Christian Schäfer-Hock: So sehen gedruckte Zeitungen aus
  • Norbert Küpper: Aktuelle Trends im Zeitungsdesign Print und Online – die Perspektive der Praxis
  • Sarah Müller: Nachrichtenmedien auf Instagram
  • Jakob Henke, Elena Link & Wiebke Möhring: Die Wirkung interaktiver Grafiken auf die Erinnerung und das Leseerleben von NutzerInnen
  • Rezensionen