Wolfgang R. Langenbucher: Von der Manufaktur zum Massenbetrieb Institutspolitik für die Studentinnen und Studenten. Eine Collage zu 20 Jahren Institutsgeschichte

Vorbemerkung
Im Wintersemester 1983/84 waren statistisch 2.100 Studierende registriert; erfahrungsgemäß widmete sich nur ein Teil so ernsthaft dem Studium, dass entsprechend der bis dahin geltenden Doktoratsordnung mit einem erfolgreichen Abschluss zu rechnen war. Nicht zuletzt die in unserem Fach besonders hohe Drop-Out-Rate war einer der Gründe zum Übergang in eine neue Studienordnung, das Diplomstudium mit dem Abschluss Magister. Die startete im Sommersemester 1984; von wenigen Übertretern abgesehen (von der Institutsleitung befürwortet, von den hoffnungsvoll sich als Doktores Währenden aber ungeliebt) begannen die Abschlüsse in diesem neuen Normalstudium Ende der 80er Jahre. Das wichtigste Ziel neben einer inhaltlichen Studienreform war die Senkung der Drop-Out-Rate. Die personellen, räumlichen und sachlichen Voraussetzungen dafür waren desaströs schlecht. Trotzdem verfolgten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ganzem Engagement dieses Ziel. Durch die in diesen Jahrzehnten allgemein dramatisch wachsenden v.a. Studentinnenzahlen wurde dieses Ziel von Semester zu Semester zu einer immer schwieriger zu lösenden Aufgabe.
Wie das Institut mit den Ressourcen einer kleinen, nur langsam größer werdenden Manufaktur diese Gegebenheiten zu bewältigen versuchte, d.h. für fast zwei Jahrzehnte die ganze Institutspolitik auf die Studierenden konzentrierte, das soll hier in einer Collage mit Dokumenten aus mehr als 20 Jahren Institutsgeschichte rekonstruiert und dokumentiert und am Ende aus dem Abstand von einem Jahrzehnt Emeritariat kommentiert werden.

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