Eckart Früh: Spuren und Überbleibsel: Bil Spira

Einleitung:

Biographische Notiz

Bil (Wilhelm, Willy) Spira, geboren am 25. Juni 1913 als Sohn des Beamten Hugo S. und seiner Frau Else in Wien. Nach dem Besuch von Volksschule (VI., Sonnenuhrgasse) und Realgymnasium (XV., Diefenbachgasse) Studium (1932—1935) bei Prof. Wilhelm Müller-Hofmann an der Kunstgewerbeschule. Daneben bis zum Februar 1934 zeichnerisch für das Kleine Blatt, karikaturistisch für Arbeiter-Zeitung und Der Jugendliche Arbeiter tätig. Ab 1935 Zeichner und Texter für den Sonntag, die Wochenendbeilage des Wiener Tag, ab 1936 auch Umbruchredakteur und „zeichnender Reporter, mit Jura Soyfer als Texter“ (Spira). Illustrator für die Stunde, Zeichner für die Mittagausgabe. Neben der journalistischen Arbeit Bühnenbildner für die Kleinkunstbühnen ABC im Regenbogen und Literatur am Naschmarkt.

Nach der Okkupation Österreichs vier Wochen in der Volksschule Karajangasse inhaftiert. Ende August 1938 Emigration nach Frankreich, wo er den Namen Freier annimmt. Zeichnet für Le Rive, Die Österreichische Post und den Basler Nebelspalter. Über den weiteren Lebensweg informiert Spiras kurze Selbstdarstellung. „Bekanntschaft mit Schriftstellern: Joseph Roth, Hans Natonek, Walter Mehring, Leonhard Frank, Egon Erwin Kisch. Das Exil bringt die Leut’ zsamm'”. …

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