Thomas Fillitz: Populärkultur und Kongo Zwischen der Bande Dessinée von Hergé und den Bildern von Chéri Samba

Einleitung: Als kleine Kinder liebten wir die Comics-Hefte Walt Disneys, vor allem die Donald Duck-Geschichten, auch die Kämpfe von Micky Maus gegen Kater Karlo – wobei die Sympathien beim Schurken Kater Karlo lagen. Wessen Eltern hielten damals, Ende der 1950er Jahre, diese Comics-Hefte nicht für einen kulturellen Verfall, für ein Aufgeben gegenüber einem nivellierenden Produkt der amerikanischen Industrie der Populärkultur? Doch wir haben durchgehalten, haben Comics-Hefte unter der Schulbank gelesen, oder sic dem Spielen während der Untcr- richtspausen vorgezogen. Wir tauschten sie intensiv untereinander, und bald erweiterte sich der Horizont von den Walt Disney-Figuren zu anderen Heroen wie Tintin und seinem Hund Milou (Dt.: Tim und Struppi) von Hergé, Lucky Luke von Morris und Vidal, vor allem Obélix und Astérix von Goscinny und Uderzo. Ende der 1970er Jahre bat ich jeden Freund, der nach Paris reiste, mir die neueste Ausgabe der belgisch-französischen Zeitschrift „A suivre“ (Dt.: Fortsetzung folgt) mitzubringen. Sie war 1978 vom belgischen Verlag Casterman gegründet worden, wobei ihre Autoren verschiedene Themen, Zeichen- und Erzählstile haben. Und ich fand meinen hero, Corto Maltese von Hugo Pratt. Ich hatte einmal die Sammlung seiner Geschichten …

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