Eckart Früh: Kürzel und Pseudonyme in diversen deutschsprachigen Tageszeitungen und Zeitschriften vor (und nach) 1945

Einleitung: Da es aus der Zeit vor 1945 in Österreich anscheinend keine internen Redaktionsarchive mehr gibt, die eine zweifelsfreie Zuordnung ermöglichten, läßt sich die Frage, wer einen bestimmten Zeitungsbeitrag verfaßt hat, heute häufig nicht mehr beantworten. Hier Abhilfe zu schaffen, vermag die vorliegende Arbeit nicht; dennoch erfüllt es, so ist zu hoffen, einen begrenzten Zweck, stellt jedenfalls einen Anfang dar, der zur Fortsetzung anhält.

Was hier gesammelt ist, ergab sich wie von selbst bei zahlreichen Gängen durch den alten Blätterwald: Eine Liste von Initialen – in geringerer Zahl auch von Pseudonymen -, wie sie bei Journalisten, Schriftstellern oder Politikern seinerzeit in Gebrauch waren. Pseudonyme, die allgemein verwendet werden, etwa Egon Friedell (für Egon Friedmann), Emst Lothar (für Emst Lothar Schmidt), Alexander Roda Roda (für Alexander Rosenfeld) oder Felix Salten (für Siegmund Salzmann), wurden nicht aufgenommen, während entsprechende Kürzel (z.B. f.s. für Felix Salten) ebenso zu berücksichtigen waren wie Personen (z.B. Alfred Weintraub und Robert Pollak), die ihre Namen amtlich ändern ließen, um fortan (in den genannten Fällen nach 1933) unter den neuen (Alfred Werner und Robert Plank) zu veröffentlichen…

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