Dimitri Prandner & Rudi Renger: Von der Technikkritik zur Optimierungsideologie Zur Debatte zwischen Marktkräften, Technikfolgen und Demokratie

Abstract
Soziale Netzwerke, mobile Kommunikationstechnologie und einfache Inhaltsproduktion und -dissemination prägen die heutige Medienlandschaft. Der Mainstream der internationalen, aber auch österreichischen kommunikationswissenschaftlichen Forschung hat längst die technikskeptische Perspektive, die aus der Auseinandersetzung mit der kritischen Theorie folgte, abgelegt.
Um diese Entwicklung weg von einer technikskeptischen Perspektive nachzuzeichnen, werden in einem historischen Abriss die Hintergründe eben dieser Ansichten thematisiert, mit den kommunikationstechnologischen Fortschritten der 1980er Jahre kontrastiert und mit den Ansprüchen hinsichtlich einer Partizipation und Teilhabe an medientechnischen Ressourcen in Verbindung gebracht.
Der Aufsatz schließt mit einem Destillat der Konsequenzen dieser Veränderungsprozesse und der Identifikation potentieller Gefahren, die durch aktuelle Kommunikationsstrukturen entstehen und zeigt Felder auf, in denen eine kritische Diskussion notwendig ist.

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