Wolfgang Lamprecht: Corporate Citizenship Theoretische Reflexionen, begriffliche Definitionen und warum – richtig angewandt – CSR als Konzept der Vertrauenskommunikation zu mehr Glaubwürdigkeit von Organisationen beitragen kann

Abstract: Die globalen Krisen seit dem Jahr 2008 haben vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Umbrüche eines sehr deutlich werden lassen: Das Vertrauen der Menschen in Wirtschaft und Politik ist signifikant gesunken. Die Wiedererlangung von Vertrauen gilt daher als oberste Prämisse für ein sozial ausgeglichenes Gesellschaftssystem, für die Überwindung der Krise und nachhaltige Stabilität. Damit steht Unternehmenskommunikation vor einer strategischen Herausforderung: Reputation und Image müssen wiederhergestellt werden. Konsequenterweise gilt die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – Glaubwürdigkeit vorausgesetzt – dabei als konstituierender Faktor für Vertrauen. Ethische Kommunikation ist daher das Gebot der Stunde, Corporate Citizenship (CC) ein diskutiertes Modell, Corporate Social Responsibility (CSR) ein wiederentdecktes Konzept. Allerdings fehlen für die Umsetzung anwenderbezogene Anleitungen, im Wirrwarr um Begriffe und Befindlichkeiten droht die Idee bereits im Ansatz zu scheitern.

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