Fritz Randl: Bibliographie studentischer Abschlußarbeiten Diplomarbeiten und Dissertationen an österreichischen Universitäten aus dem Bereich der Medien- und Kommunikationsgeschichte. Teil 3: 1992-1996 (I)

Einleitung: Etwas verspätet liegt nun der 3. Teil der Bibliographie studentischer Abschlußarbeiten vor, welche als Servicerubrik für die Leser von Medien & Zeit eingerichtet wurde. Er unterscheidet sich wesentlich von den vorgehenden Teilen; zwar war von Anfang an geplant, neben den Abschlußarbeiten der beiden genuinen österreichischen , ,Publizistik‘‘-Institute auch diejenigen der benachbarten bzw. verwandten Gebiete einzubeziehen, dieser Vorsatz wurde aber noch zu Beginn der 90er Jahre durch den Umstand erschwert, daß die elektronische Erfassung der Bibliotheksbestände über ihre Anfänge nicht hinausgekommen war und Recherchen in den Katalogen von Universitätsbibliotheken in anderen Bundesländern großen Aufwand bedeuteten. Mittlerweile bietet jede österreichische Universitätsbibliothek die Möglichkeit, umfassende Literaturrecherchen (sofern sie aktuelle Publikationen betreffen) mit vergleichsweise geringem Aufwand durchzuführen. Die vorhegende Bibliographie ist das Ergebnis einer solchen rechnergestützten Recherche (im Rahmen einer Online-Recherche wurden verschiedene Kataloge und Datenbanken durchforstet, v.a. der Online-Katalog des Österreichischen Bibliothekenverbundes (bibopac) (URL: http://bibopac.univie.ac.at/) und die Österreichische Dissertationsdatenbank (URL: http://starwww.uibk.ac.at/ddb/), die vom Forschungszentrum Seibersdorf betreut wird). Sie umfaßt die Jahre 1993 bis 1996 sowie Ergänzungen zum Jahr 1992.

Diese Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Zum einen ist das Rechercheergebnis auch in elektronischen Katalogen davon abhängig, daß einlangende Arbeiten kontinuierlich und zügig in die Verzeichnisse aufgenommen werden, zum anderen ist bei der ständig steigenden Zahl der Diplomarbeiten und Dissertationen eine Durchsicht aller Titel längst nicht mehr möglich (im Zeitraum 1992 – 1996 sind in Österreich mehr als 45.000 Diplomarbeiten bzw. mehr als 9.600 Dissertationen approbiert worden). Als Basis für diese Zusammenstellung wurden daher aus pragmatisehen Gründen sämtliche Abschlußarbeiten der Publizistikinstitute in Salzburg und Wien der Jahre 1992 bis 1996 herangezogen (soweit sie in den genannten Verzeichnissen enthalten sind), ergänzt durch eine umfassende schlag- und titelwortgestützte Recherche im Österreichischen Bibliothekenverbund.

Dabei wurde der Bereich „Medien- und Kommunikationsgeschichte“ weit ausgelegt: Der Bogen spannt sich von den „klassischen“ Arbeiten zu Presse- und Rundfunkgeschichte bis zu den verwandten Gebieten der Theater-, Politik- und Literaturwissenschaft. Daneben wurden auch ausgewählte Arbeiten zu Neuen und Neusten Medien berücksichtigt, um dem Selbstverständnis von Medien & Zeit, Kommunikation „in Geschichte und Gegenwart“ zum Forschungsgegenstand zu machen, Rechnung zu tragen. Zwangsläufig trägt natürlich auch der unscharfe Grenzbereich der Kommunikationswissenschaft insgesamt zum großen Umfang bei.

In den ersten beiden Teilen der Bibliographie, und damit schließt sich der Bogen zum Anfang dieser Einleitung, war es noch möglich, jede Arbeit einem bestimmten Universitätsinstitut zuzuordnen, was für Benutzer wichtig sein kann, weil die Zugänglichkeit der Abschlußarbeiten an den einzelnen Instituten unterschiedlich geregelt ist. Dies gelang im vorliegenden Teil nur bedingt. Grund dafür ist, daß in den elektronischen Katalogen nicht für alle Arbeiten institutsbezogene Standortangaben verfügbar sind (dazu ist anzumerken, daß in Österreich sämtliche an Hochschulen und Universitäten approbierten Abschlußarbeiten an die Österreichische Nationalbibliothek, die jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulbibliothek und an die Bibliothek des Instituts, an dem die Arbeit eingereicht wurde, abgeliefert werden müssen. Daher kann jede derartige Arbeit zentral in der Österreichischen Nationalbibliothek eingesehen werden). Da es aber – von Fragen der Zugänglichkeit einmal abgesehen – sehr wohl von Interesse sein kann, an welchem Institut eine Arbeit approbiert wurde, ist in den Fällen, in denen ein Instituts Standort vermerkt ist, das Kürzel der Institutsbibliothek (eine Ziffern- bzw. Buchstabenkombination) in Klammer angegeben. Ganz am Ende dieses Beitrags sind all diese Kürzel in einer Standortliste zusammengefaßt.

Während viel des oben Angeführten akademischen Charakter besitzt, sei abschließend die größte Schwierigkeit bei der Zusammenstellung dieser Bibliographie genannt: Aufgrund der großen Zahl der Vorgefundenen Arbeiten mußte das Material durch Schlagwörter grob strukturiert werden. Aus Gründen des Umfangs konnte jede Arbeit aber nur einem der Überbegriffe zugeordnet werden, was natürlich eine grobe Vereinfachung darstellt, wobei hinzukommt, daß ja keine aut- optische Betrachtung der Arbeiten möglich war und daher die Verschlagwortung in den elektronischen Katalogen als Ausgangsbasis herangezogen werden mußte. Bei der Suche nach Arbeiten zu bestimmten Interessensgebieten sollten daher alle in Frage kommenden Zuordnungsmöglichkeiten durchgesehen werden.

Um Nachsicht ersuche ich dafür, daß die Syntax der nachstehend angeführten Titel von deijenigen abweichen kann, die von den Verfasserinnen und Verfassern der Diplomarbeiten und Dissertationen gewählt wurde. Dieser Umstand beeinträchtigt die Auffindbarkeit der Arbeiten in keiner Weise. …

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